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WaltherPark: 12 Jahre strategische Kommunikation
Wie man ein Jahrhundertprojekt erfolgreich kommuniziert
Michael Mühlberger
Founder & CEO
Erstellt am: 18. Februar 2026
Lesezeit: 0 Minuten
Kommunikation von Anfang an
Bereits ab 2013 haben wir das Projekt strategisch begleitet: von den ersten Entwürfen über politische Entscheidungsprozesse und eine Volksbefragung bis hin zum Eröffnungs-Hype. Schnell war klar: Klassische PR reicht hier nicht aus. Gefragt war Orientierung, Dialog und Vertrauen.
Transparenz, Kontinuität und Kontextualisierung bildeten die Basis. Visualisierungen, Hintergrundgespräche mit Medien und eine klare Identität machten verständlich, worum es wirklich ging: ein neues Stück Stadt.
Akzeptanz entsteht im Dialog
Der WaltherPark war über Jahre eines der meistdiskutierten Projekte Südtirols. Kritik, Sorgen und unterschiedliche Interessen gehörten dazu. Die Kommunikationsstrategie setzte bewusst nicht auf Beschönigung, sondern auf offenen Austausch.
Informationsabende, Gespräche mit Anrainer*innen, aktive Einbindung von Stakeholdern und sachliche Medienarbeit schufen eine Dialogkultur auf Augenhöhe. Ziel war nicht Zustimmung um jeden Preis, sondern Verständnis. Genau das erwies sich als entscheidender Erfolgsfaktor.
Vom Projekt zur Erfahrung
Mit der Fertigstellung begann die kommunikative Inszenierung des Übergangs: vom Bauprojekt zum öffentlichen Ort. Das Leitmotiv der Eröffnung lautete:
„Ein Ort für Bozen. Offen für alle.“
Die Eröffnung wurde als Stadtfest gedacht – inklusiv, emotional, verbindend. Das Ergebnis: enorme Resonanz, breite mediale Aufmerksamkeit und ein Projekt, das in der Stadt angekommen ist.
Was bleibt sind sechs Learnings
Aus zwölf Jahren WaltherPark-Kommunikation lassen sich klare Lehren ziehen:
- Frühe Kommunikation ist kein Risiko, sondern Fundament.
- Konsistenz schafft Glaubwürdigkeit.
- Partizipation als strategische Ressource.
- Kommunikative Dramaturgie planen.
- Kommunikation schafft Wert.
- Übergreifende Methodik.
Fazit
Der WaltherPark zeigt: Kommunikation ist Teil der Baukunst. Sie gestaltet den gesellschaftlichen Raum, in dem Veränderung möglich wird. Mit Haltung, Ausdauer und strategischem Weitblick wird aus einem Bauprojekt ein gemeinsames Zukunftsbild.